23. Februar 2026

Das Universum technischer Bilder

Die gegenwärtige künstlerische Fotografie erscheint wie in wachsamer Beobachtungshaltung. Kaum eine andere Kunstform ist derart tief in die Alltagskultur eingesickert und zugleich bemüht, sich von dieser abzusetzen. Fotografische Bilder sind allgegenwärtig. Sie strömen aus Smartphones, sozialen Netzwerken, Überwachungssystemen, Werbedisplays und aus den Netzen künstlicher Intelligenzen. Dennoch oder gerade deshalb insistiert die künstlerische Fotografie darauf, mehr zu sein als nur ein Teil des Bilderrauschens. Sie versteht sich als Reflexionsraum, als ästhetische Denkform, als Ort der Verlangsamung und nicht zuletzt als Teil eines Kunstmarktes, der zwischen Demokratisierung und Elitärem oszilliert.

Weiterlesen

Kürzlich im Februar gesehen (II)

Letzte Blogbeiträge

Kürzlich im Februar gesehen (I)

Essays

Moral - Subjektivität - Kunst - Film - Geschwätzigkeit - Psychologie - Zufall - Massengeschmack - Magie - Sprache - Individuum - Gesellschaft - Collage - Manipulation - Perspektive - Pixel - Wissenschaft - Objektivität - Sinn - Augenblick - Malerei - Skulptur - Piktoralismus - Bauhaus - Paradigmen - Serielles - Surrealismus - Wahrheit - Neues Sehen - Analoge Technik - Expressionismus - Paparazzi - Kornrauschen - Kultur - Digitale Technik - Wirklichkeit - Wahrnehmung - Quadratpixel - Raum - Philosophie - Fläche - Schärfe - Detail - Sehenlernen - Gestalten - Portrait - Soziologie - Künstliche Intelligenz - Konstruktivismus - Subjektive Fotografie - Fotogramm - Soziale Medien - Pragmatismus - Bildersturm - Renaissance

Gedanken zum fotografischen Bild

Trotz der Masse an Fotografien, die uns täglich begegnen, hält ein empathisches Interesse an dem in die Jahre gekommene Medium an. Das statische Bild bedient offenbar neben allen Flimmereien auf den Bildschirmen ein Bedürfnis nach dem Fixierten, in Ruhe Betrachtbaren. Sein Wahrheitsversprechen mag Täuschung sein, und dennoch wollen wir nicht auf den Blick verzichten. Auch die Kunstwelt hat dies längst erkannt.

Die insgesamt möglichen Perspektiven zur Charakterisierung der Fotografie lassen sich kaum aufzählen. Und auch eine theoretische Zusammenbindung ist nicht vorstellbar. Mehr als Plausibilitäten und der Versuch einer Annäherung an ihre Eigenheiten sind nicht zu erwarten. In den Essays wird die Thematik von verschiedenen Ausgangspunkten her umkreist. Mal wirkt die Fotografie wie ein geschwätziges Medium, mal wie elitäre Kunstbemühung. Alle Gedanken hierzu müssen fragmentarisch bleiben. Unter diesen Umständen mag sich jeder und jede selbst ein Bild machen, um im Jargon der Fotografie zu bleiben.

Zu den Essays

Baudrillard Rorty Husserl Gursky Aristoteles Barthes Novalis Cartier-Bresson Capa Sontag Reckwitz Niepcé Daguerre Renger-Patzsch Böll Avedon Hamilton Salgado Muybridge Moholy Eco Moholy-Nagy Lebeck Malewitsch Weston Franklin Riefenstahl Conrad Defoe Monet Foucault Talbot Mondrian Schwitters Mbembe de Botton Dürer Freud Adams Platon Bacon Nauman Kant Strand Rodin Hausmann Chamisso Nietzsche Sloterdijk Goethe Celan Simmel Neusüss Fechner Höch Benjamin Müller Jung Warhol Boccioni Beuys El Lissitzky Rodtschenko da Vinci Goldin Maier Leupold Duchamp Döblin Sherman Becher Banksy Picasso Luhmann Kuhn Popper Adorno Teller Tillmans Barnack Steichen Kertész Brassai Heine Lunenfeld Dali Breton Graeff Stieglitz Coburn Habermas Becher Sander Richter