Die sieben Todsünden (19)

Die im Mittelalter als Acedia zusammengefassten Phänomene sind mit Trägheit nur unzureichend übersetzt. Eher gemeint, zumindest aus heutiger Sicht, ist eine innere Haltung ohne aktives Bemühen und Sorge für andere, verbunden mit der Suche nach Gründen für die Distanzwahrung beim Anblick fremden Schicksals. Das mag aus Bequemlichkeit geschehen, aus Furcht vor Konsequenzen oder aufgrund eines Verständnisses, nach dem jeder schon selbst sehen müsse, wie er klarkommt.

Weiterlesen …

Acedia #4
Acedia #4

Essays

collage fotosinn

collage fotosinn

Die Essays als Fragmente.

Essay lesen

Raum und Fläche

Raum und Fläche

Wie die Bilder einen Sinn erhalten.

Essay lesen

Feldspiel

Über die Phantasie in der Fotografie

Was die Fotografie von der Literatur lernen kann.

Essay lesen

Höhlenbilder

Höhlenbilder

Wie schon die Griechen das Wesen eines Bildes erahnten.

Essay lesen

Reise

Die Kamera und das Fremde

Warum es nicht trivial ist, wie wir auf Reisen fotografieren.

Essay lesen

Körner/Kacheln

Von Körnern und Kacheln

Wie sich analoge und digitale Fotografie unterscheiden.

Essay lesen

Moholy-Nagy

Moholy-Nagy und die neue Fotografie

Wie in einem Jahrzehnt die moderne Fotografie begründet wurde.

Essay lesen

Schatten

Der Schattenbeweis

Wie ein Nicht-Nichts zum Beweis für Wirklichkeit wird.

Essay lesen

Objektiv

Objektiv - Eigenschaften und Nebenwirkungen

Wie sich Zoom und Festbrennweite unterscheiden.

Essay lesen

Skulptur

Skulptur und Fotografie

Warum beide miteinander verwandt sind.

Essay lesen

Konstruktivistischer Realismus

Konstruktivistischer Realismus

Wie Wirklichkeit und Phantasie zueinander finden.

Essay lesen

Der Schnitt in den Fluss

Der Schnitt in den Fluss

Wie Bewegung in die Fotografie kommt.

Essay lesen