Der Autor

Dr. phil. Ulrich Metzmacher
Studium der Sozialwissenschaften, Psychologie, Philosophie in Berlin
fotografische Primärerfahrungen im klassischen Schwarz-Weiß-Labor
Umstieg auf die digitale Fotografie, nun aber auch wieder analog unterwegs
Tätigkeiten als Dozent, Geschäftsführer, Vorstand, Autor

Über fotosinn

Im Mai 2017 ist fotosinn an den Start gegangen. Seitdem wurden in zwölf Essays und regelmäßigen Blogbeiträgen ausgewählte Aspekte aus Geschichte, Theorie und Ästhetik der Fotografie aufgegriffen. Ziel war nicht die Verbreitung von Wahrheiten, sondern die Reflexion der Arbeit mit der Kamera. Theorie ist kein Selbstzweck. Es ging in den Beiträgen deshalb nicht um das strenge wissenschaftliche Abwägen von Positionen, sondern um die Entwicklung einer subjektiven Sichtweise, die sich als gemäßigt konstruktivistisch beschreiben lässt.

Den Abschluss der bisherigen Beiträge bildet die im Dezember 2018 veröffentlichte collage fotosinn. Sie zeigt noch einmal, dass es nicht nur eine Sichtweise auf das Wesen der Fotografie gibt, sondern gänzlich unterschiedliche Betrachtungsmöglichkeiten. Aber selbst diese lassen sich nicht abschließend aufzählen. Alles muss Fragment bleiben, und eine Zusammenfassung sämtlicher Perspektiven ist nicht einmal theoretisch denkbar. Möglich sind immer nur Umkreisungen und Annäherungen.

fotosinn legt nun eine Pause ein, was die theoretischen Betrachtungen zur Fotografie anbelangt. Gegenwärtig steht die eigene, ausschließlich analoge fotografische Praxis im Vordergrund. Nach dem aktuellen Projekt "Die sieben Todsünden" ist dann ab Mitte des Jahres eine neue Orientierung vorgesehen.

Sofern nicht anders angegeben, liegen die Rechte an den Texten und Fotografien von fotosinn bei Ulrich Metzmacher.